Die Photodynamische
Therapie , kurz PDT genannt, ist ein modernes Verfahren
zur Behandlung von krankhaften Haut- veränderungen
wie Vorstufen und Frühformen des hellen Hautkrebses.
Der helle Hautkrebs entsteht durch eine allmähliche
Ver- änderung der oberen Hautschichten. Betroffen
ist zumeist die sonnenbelastete Haut, also Gesicht oder
Hände. Frühformen machen sich als kleine Hautrötungen
mit Schuppen bemerkbar, die über Wochen und Monate
nicht mehr vollständig abheilen (aktinische Keratosen).
Andere Formen beginnen als kleine perlartige hautfarbene
Knötchen (Basalzellkarzinom). Je nach Lage, Größe
und Art können bösartige Hautzellen mittels Vereisung,
Laser, Elektoabtragung , oder oberflächl. Chemotherapie
entfernt werden. Diese Verfahren treffen Tumorzellen und
normale Zellen gleichermassen. Vorteilhafter ist es jedoch,
Tumorgewebe vollständig zu zerstören und gesundes
Gewebe möglichst zu schonen.
Bei der PDT wird die befallene Haut mit einer Creme
be- strichen. Der darin enthaltene Wirkstoff wird bevorzugt
von den Tumorzellen aufgenommen. Nach 3-5 Stunden wird
der Wirkstoff mit einer Rotlicht-Speziallampe aktiviert
und es kommt zu einer gezielten Abtötung der Tumorzellen,
die das Medikament aufgenommen haben. Gesunde Zellen
werden dagegen weitgehen geschont, so dass in der Regel
eine spurenlose Abheilung erfolgen kann. Nur in Ausnahmefällen
kann eine kleine Narbe zurückbleiben. |